Meine Geschichte

Alles fing damit an, dass ich meinen Job wechselte. Unter dem Druck, in der neuen Firma meinen Platz zu finden, nahm ich jede Aufgabe auf mich.

Denn gerade als Ehemann und Vater zweier Kinder war ich mir der Verantwortung gegenüber meiner Familie stets bewusst. Daher arbeitete ich 50 Stunden und mehr in einem Job, der mir mal mehr, mal weniger gut gefiel. Abends fiel ich müde ins Bett, morgens schleppte ich mich noch müder zur Arbeit. Alles, was mich am Durchhalten hielt, war die spärliche Freizeit, die ich am Wochenende mit meiner Frau und meinen Kindern verbrachte.

Eines morgens wachte ich mit nur einer spürbaren Körperhälfte auf. Meine Frau fuhr mich sofort zur Notfallambulanz des LKH Graz. Zum Glück bekam ich „nur“ die Diagnose Überlastung. 

Mir wurde klar: Ich musste runter vom Gas, denn ich fühlte mich definitiv zu jung dafür, gebrechlich zu sein! Ich konnte mir einfach nicht mehr erlauben, solch einen Raubbau an mir selbst zu betreiben.

Dies war die heftigste Botschaft meines Körpers, die er mir geschickt hat. Und glauben Sie mir – sie war ausreichend.

Ein unkonventioneller Weg als Lösung

Nach etlichen Checks im Krankenhaus und einigen Tagen stationären Aufenthalts wurde ich wieder entlassen – doch gut ging es mir deshalb noch lange nicht. Mein Nervenkostüm hatte erheblichen Schaden getragen und ich war einfach nicht mehr belastbar.

Dann führte mich mein Weg zu einem Psychologen. Die Gespräche mit ihm waren für mich persönlich unzureichend. Einerseits spürte ich keinen Fortschritt. Andererseits wollte ich mit einem Fremden nicht über meine persönlichsten Themen sprechen.

Mit einer Packung Tabletten und der Aufforderung, Ruhe zu geben, wurde ich nach Hause geschickt. Doch mal ehrlich: Was ändert das? Natürlich ist es sinnvoll, sich dann und wann mal Ruhephasen zu gönnen, doch wenn sich ein Problem schon so sichtbar vor einem ausbreitet, dann sollte man meiner Meinung nach reagieren und sich nicht mit Beruhigungsmitteln betäuben.

Ich bekam Bauchschmerzen, wenn ich daran dachte, dass ich in ein paar Wochen wieder ins alte Rad zurück kehren würde. Den gleichen alten Job, dieselben Aufgaben, der unheimliche Druck, das Gefühl, keine Zeit zu haben… ich war ratlos und fühlte mich der Verzweiflung nahe.

Schließlich empfahl mir eine Freundin meiner Frau eine Kinesiologin, bei der ich sofort einen Termin ausmachte. Ich will ehrlich sein: Ich bin ein kopflastiger Mensch und es war rein dem Umstand geschuldet, dass ich mich in einer verzweifelten Lage befand, dass ich überhaupt zu Frau Mag. Hoffmann fuhr. Bis dato hatte mir nämlich der Zugang zu Energiearbeit gefehlt.

Heute bin ich dankbar dafür. Dankbar, dass ich angerufen habe, dankbar, dass mir die Kinesiologie geholfen hat und mehr als dankbar, dass mein Körper mich auf mein Problem aufmerksam gemacht hat. Der Gang zum Kinesiologen stellte sich für mich im Nachhinein als der erste Schritt in mein neues Leben heraus.

Denn gleich nach der ersten Sitzung spürte ich eine Besserung. (Ich will Sie jedoch nicht mit allen Details meiner Gesundwerdung langweilen.) Fakt ist, die Sitzung war erfolgreich. So sehr, dass ich mich selbst der Kinesiologie verschrieben und quasi „im Vorbeigehen“ meine Berufung gefunden habe.

Denn ich fand es faszinierend, an den Ursprung meiner Verhaltensweisen zu gehen und dort nach deren Ursache zu forschen. Als kopflastiger Mensch, der alles lieber dreimal hinterfragt und immer auf der Suche nach legitimen Beweisen ist, war ich fasziniert davon, wie einfach, leicht und nachhaltig die Kinesiologie bei mir wirkte.

Als meine Beschwerden komplett verschwunden waren, war für mich klar: Das ist mein Weg, ich habe meine Berufung gefunden! Es reizt mich, an der Ursache von Problemen zu arbeiten. Denn nur an der Wurzel des Übels können immer wieder kehrende Themen nachhaltig beseitigt werden. Glauben Sie mir – es ist ein wunderschönes Gefühl, Menschen durch das Lösen von Blockaden weiter zu bringen, als sie es jemals selbst für möglich gehalten hätten.

Bitte nicht falsch verstehen – ich bin ein Fan unserer Humanmedizin. Doch ein Blick über den Tellerrand kann ganz nützlich sein.

Beruf, nein besser. Berufung!

Lebe Deine Berufung! Wie bereits erwähnt, dachte ich jahrelang, mein Glück läge im Vertrieb von IT-Lösungen. Ich habe auch tatsächlich viele wunderschöne Jahre in dieser schnellebigen Branche verbracht und bewundernswerte Menschen kennengelernt. Hier einen Dank an alle Jungs und Mädels!

Und obwohl mich dieses Umfeld von meinen bisherigen Tätigkeiten wohl am stärksten geprägt und beeinflusst hat, finde ich meine Erfüllung in meiner jetzigen Arbeit mit Menschen.

Relativ spät und vielleicht für einen Mann ungewöhnlich finde ich mehr und mehr zu einem anderen Weg. Ich fühle mich weiter entwickelt, und beschäftige mich mit Themen, die mich noch vor einigen Jahren kaum interessierten. Nichts fasziniert mich mehr als mit Menschen zu arbeiten und sie ein Stück weit zu begleiten.

Privat halten mich meine zwei Kinder auf trab und ich liebe es, mit ihnen Zeit zu verbringen. Meine Frau Eva unterstützt mich in meinem Vorhaben. Sie ist mein Fels im Wandel.